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AMD-Umsatz steigt um 50 % auf 7,69 Mrd. Dollar, Rechenzentren

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AMD-Umsatz steigt um 50 % auf 7,69 Mrd. Dollar, Rechenzentren
Photo: Omar Flores · Unsplash
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Advanced Micro Devices hat am 4. August 2026 im zweiten Quartal die Analystenerwartungen übertroffen, dennoch gab die Aktie im nachbörslichen Handel nach. Der Chiphersteller erzielte einen Umsatz von 7,69 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie aus den LSEG-Konsensschätzungen für das am 27. Juni endende Quartal hervorgeht.

Die Sparte Rechenzentren trieb das Wachstum: Der Umsatz erreichte 6,7 Milliarden Dollar, ein Plus von 107 Prozent im Jahresvergleich. Das Unternehmen führte den Anstieg auf starke Verkäufe seiner Zentral- und Grafikprozessoren zurück, was seine wachsende Rolle im Markt für KI-Chips unterstreicht.

Die Ergebnisse zeigen, wie schwer es AMD hat, die hohen Erwartungen der Anleger zu erfüllen, nachdem die Aktie im vergangenen Jahr aufgrund des Optimismus um die KI-Chips der Instinct-Serie und die Epyc-Prozessoren fast verdreifacht wurde. Trotz des Umsatzplus blieb die Prognose für das laufende Quartal hinter einigen Analystenschätzungen zurück: AMD erwartet etwa 13 Milliarden Dollar Umsatz (plus/minus 300 Millionen), während LSEG von 12,52 Milliarden Dollar ausging und einige Schätzungen sogar bis zu 14 Milliarden Dollar lauteten.

Das Segment Client und Gaming, das CPUs und GPUs für Verbrauchergeräte wie Laptops verkauft, wuchs nur um 6 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar. Das Embedded-Segment mit Chips für industrielle Zwecke stieg um 19 Prozent auf 977 Millionen Dollar. Der Nettogewinn belief sich auf 2,3 Milliarden Dollar oder 1,38 Dollar pro verwässerter Aktie, nach 872 Millionen Dollar bzw. 54 Cent im Vorjahreszeitraum.

Im Juli hatte AMD seine Prognose für die Halbleiterbranche angehoben: Bis 2028 könnte der Markt jährlich 2 Billionen Dollar erreichen, davon 1,4 Billionen Dollar durch KI-Beschleuniger – zuvor waren es 500 Milliarden Dollar. Zudem will das Unternehmen in diesem Jahr sein erstes Rack-Scale-KI-System Helios an Kunden wie Meta, OpenAI und Oracle ausliefern und damit direkt mit Nvidias Systemen konkurrieren.

AMD-Finanzchefin Jean Hu erklärte, die Umsätze im Rechenzentrumsgeschäft dürften in der zweiten Jahreshälfte 2026 weiter anziehen und so das Gesamtwachstum und die Gewinnentwicklung stärken.

Quellen

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