Elon Musks Tesla Roadster im Weltraum löst nach Start Panik aus
Elon Musks Tesla Roadster, der 2018 ins All geschossen wurde, ist von einem Amateurastronomen für einen erdnahen Asteroiden gehalten worden, was eine kurze Panik auslöste, bevor seine Identität bestätigt wurde. Das Auto, das als Nutzlast auf SpaceX' Falcon-Heavy-Rakete in den Orbit geschickt wurde, treibt nun durch das Sonnensystem und wird seitdem von Astronomen verfolgt.
Der Vorfall ereignete sich, als ein Amateurastronom ein Objekt entdeckte, das er für einen potenziell gefährlichen Asteroiden hielt. Nachdem er es dem Minor Planet Center gemeldet hatte, wurde das Objekt zunächst als neuer Asteroid eingestuft. Weitere Analysen ergaben jedoch schnell, dass es sich bei dem Objekt nicht um einen Weltraumfelsen handelte, sondern um Musks kirschroten Roadster, der seit seinem Start die Sonne umkreist.
Die Verwechslung ist von Bedeutung, weil sie die Herausforderungen bei der Verfolgung von Objekten im Weltraum verdeutlicht, insbesondere da immer mehr von Menschen gemachter Müll und Fahrzeuge das Sonnensystem bevölkern. Der Roadster mit seiner ungewöhnlichen Flugbahn und reflektierenden Oberfläche kann leicht mit einem natürlichen Objekt verwechselt werden, was möglicherweise zu Fehlalarmen in Asteroidenerkennungssystemen führt.
Laut der Quelle wurde der Tesla Roadster am 6. Februar 2018 auf der Falcon-Heavy-Rakete gestartet. Er wurde auf eine elliptische Umlaufbahn um die Sonne gebracht, die ihn über den Mars hinaus und zurück zur Erde führt. Der aktuelle Standort des Autos wird auf Millionen von Meilen von der Erde geschätzt, und es wird voraussichtlich Millionen von Jahren im Weltraum bleiben, möglicherweise irgendwann auf der Erde oder der Venus einschlagen.
Dies ist nicht das erste Mal, dass der Roadster für Verwirrung gesorgt hat. Kurz nach seinem Start wurde er kurzzeitig von Astronomen für ein erdnahes Objekt gehalten. Das Auto trägt eine Puppe namens Starman auf dem Fahrersitz und eine Kopie von Isaac Asimovs Foundation-Reihe. Seine Flugbahn ist gut dokumentiert, aber sein Erscheinen in Teleskopbildern kann Beobachter immer noch täuschen.
In Zukunft unterstreicht der Vorfall die Notwendigkeit einer besseren Koordination zwischen Amateur- und Berufsastronomen, um ungewöhnliche Objekte schnell zu identifizieren. Das langfristige Schicksal des Roadsters bleibt ungewiss, aber er wird weiterhin die Sonne umkreisen und gelegentlich ähnliche Schrecken auslösen, wenn er in Erdnähe kommt.
Quellen
- Google News ScienceSekundär
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