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30-jährige US-Anleihe auf 5,236 % – höchster Stand seit 2007

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30-jährige US-Anleihe auf 5,236 % – höchster Stand seit 2007
Photo: m. · Unsplash
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Die Renditen von US-Staatsanleihen sind am 30. Juli 2026 stark gestiegen, wobei die 30-jährige Anleihe auf 5,236 % kletterte – den höchsten Stand seit Juli 2007. Der Ausverkauf verschärfte sich einen Tag, nachdem die Federal Reserve beschlossen hatte, die Zinsen unverändert zu lassen.

Die Fed beließ am 29. Juli ihren Leitzins in einer Spanne von 3,5 % bis 3,75 % – eine Entscheidung mit 9:3 Stimmen, die zweite geldpolitische Sitzung unter Vorsitz von Kevin Warsh. Der Offenmarktausschuss stellte fest, dass sich die Wirtschaft trotz erhöhter Unsicherheit im Nahen Osten solide entwickelt und dass eine unveränderte Arbeitslosenquote mit Beschäftigungszuwächsen einhergeht.

Die Rendite der zehnjährigen Anleihe stieg um mehr als acht Basispunkte auf 4,7 %, die der zweijährigen um fünf Basispunkte auf 4,289 %.

Analysten der Deutschen Bank erklärten, ihre Ökonomen erwarteten weiterhin zwei Zinserhöhungen der Fed um jeweils 25 Basispunkte im September und Dezember. Sie fügten hinzu, dass der Offenmarktausschuss durch die Reaktion des Anleihemarktes kaum beruhigt sein dürfte, da steigende langfristige Renditen und fallende reale Forward-Renditen Zweifel daran weckten, dass die Preisstabilität bald wiederhergestellt sei.

Die Analysten wiesen zudem darauf hin, dass die Kreditbedingungen in den USA insgesamt günstig blieben, warnten jedoch, dass eine steilere Zinsstrukturkurve den schwachen Immobilienmarkt belasten könnte.

Anleger warteten am 30. Juli auf den wöchentlichen Arbeitslosenantragsbericht und den Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) für Juni. Eine Schätzung von Dow Jones prognostizierte eine jährliche Gesamtinflation von 3,7 % und eine Kerninflation von 3,3 %.

Quellen

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