US-Arbeitslosenanträge fallen auf 187.000, niedrigster Stand seit 1969
Die Zahl der Amerikaner, die letzte Woche Arbeitslosenunterstützung beantragten, sank auf 187.000, den niedrigsten Stand seit 1969, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Daten hervorgeht. Dieser starke Rückgang signalisiert eine anhaltende Stärke des US-Arbeitsmarktes, da Arbeitgeber in einer angespannten Wirtschaft an ihren Arbeitnehmern festhalten.
Die vom Arbeitsministerium gemeldete Zahl stellt einen Rückgang um 15.000 gegenüber dem revidierten Wert der Vorwoche von 202.000 dar. Der gleitende Vierwochendurchschnitt, der Volatilität glättet, fiel ebenfalls auf 191.750, ein Rückgang um 6.250 gegenüber dem Durchschnitt der Vorwoche.
Dies ist von Bedeutung, da Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ein wichtiger Indikator für Entlassungen und die allgemeine wirtschaftliche Gesundheit sind. Das anhaltend niedrige Niveau deutet darauf hin, dass Unternehmen zögern, Personal abzubauen, obwohl die Federal Reserve die Zinssätze zur Bekämpfung der Inflation erhöht hat. Das letzte Mal, dass die Anträge so niedrig waren, war im September 1969, als sich die US-Wirtschaft in einer ganz anderen Phase befand.
Hintergrund: Der Arbeitsmarkt hat sich trotz höherer Kreditkosten überraschend widerstandsfähig gehalten. Die Arbeitslosenquote blieb nahe historischer Tiefststände, und das Beschäftigungswachstum hielt an, wenn auch langsamer als zu Beginn der Erholung. Die Fed hat die Arbeitsmarktdaten genau auf Anzeichen einer Abkühlung beobachtet.
Ausblick: Ökonomen werden beobachten, ob der Trend anhält oder ob saisonale Anpassungen und einmalige Faktoren eine Rolle bei dem starken Rückgang gespielt haben. Der nächste wichtige Arbeitsmarktbericht, die monatlichen Beschäftigungsdaten, wird in zwei Wochen erwartet und ein breiteres Bild der Beschäftigungstrends liefern.
Quellen
- Google News BusinessSekundär
- Google News BusinessSekundär
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