Technologie

NVIDIA-Rechenzentrumshardware mit 45-Grad-Wasser gekühlt

1 min read

0 0
XWhatsAppTelegramLinkedIn

NVIDIA kühlt seine Rechenzentrumshardware nun mit Wasser, das 45 Grad Celsius erreicht – heißer als ein typischer Whirlpool. Die neuesten GPUs des Unternehmens, wie die H100 und B200, sind so ausgelegt, dass sie bei diesen erhöhten Temperaturen effizient arbeiten, sodass Rechenzentren warmes Wasser anstelle von gekühltem Wasser zur Kühlung verwenden können. Diese Umstellung ist bedeutsam, da sie den Energieverbrauch und die Betriebskosten erheblich senken kann, da Rechenzentren keinen Strom mehr benötigen, um das Wasser vor der Verwendung zu kühlen. Laut NVIDIA nutzt der Ansatz die direkte Flüssigkeitskühlung auf Chip-Ebene, bei der Wasser mit 45 °C durch Kühlplatten zirkuliert, die an den GPUs befestigt sind. Der Hintergrund ist, dass die traditionelle Kühlung von Rechenzentren auf gekühltem Wasser bei etwa 7–10 °C basiert, was energieintensive Kältemaschinen erfordert. Im Gegensatz dazu kann NVIDIAs Methode Wasser direkt von Kühltürmen oder anderen Quellen ohne zusätzliche Kühlung verwenden. Die wahrscheinlichen nächsten Schritte umfassen eine breitere Einführung dieser Warmwasserkühlung bei NVIDIAs Rechenzentrumspartnern, was potenziell Millionen von Dollar an Energiekosten einsparen und den CO2-Fußabdruck von KI- und High-Performance-Computing-Workloads reduzieren könnte.

Quellen

Report / request removal

Verwandt

Comments

No comments yet. Be the first.