Cybersicherheit

Apple Private Relay leakt echte IP-Adresse durch WebKit-Fehler

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Apple Private Relay leakt echte IP-Adresse durch WebKit-Fehler
Photo: Markus Spiske · Unsplash
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Eine Schwachstelle in Apples Private-Relay-Funktion kann die echte IP-Adresse eines Nutzers beim Surfen mit Safari offenlegen, wie Forscher am 5. August 2026 bekannt gaben.

Das optional aktivierbare Tool, das iCloud+-Abonnenten zur Verfügung steht, soll IP-Adressen innerhalb von Safari maskieren – anders als ein VPN, das systemweit arbeitet.

Talal Haj Bakry und Tommy Mysk beschrieben das Problem in einem Blogbeitrag vom 5. August 2026 und richteten eine Website ein, auf der Nutzer testen können, ob ihre IP-Adresse durchsickert.

TechCrunch bestätigte am 5. August 2026, dass die Testseite die echte IP-Adresse preisgab.

Die Ursache liegt in drei Funktionen von WebKit, der Browser-Engine, die von allen iOS-Browsern verwendet wird. Diese untergraben die Fähigkeit von Private Relay, IP-Adressen zu verbergen.

Bakry und Mysk erklärten, sie hätten bewusst darauf verzichtet, die Schwachstelle an Apple zu melden, da sie in der Vergangenheit Verzögerungen, inkonsistente Kommunikation und das Abstreiten von Auswirkungen erlebt hätten.

Apple reagierte am 5. August 2026 zunächst nicht auf eine Anfrage um Stellungnahme.

Mysk und sein Team haben einen privaten Browser namens Psylo entwickelt, der nach eigenen Angaben Schutzmaßnahmen gegen solche IP-Leaks enthält.

Die Veröffentlichung wurde zuerst von 404 Media gemeldet.

Quellen

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